Der Hype um die Granny Aupairs und was steckt dahinter?

Was steckt hinter dem Hype um die Granny Aupairs?

Seit 2 Jahren ungefähr vergeht nicht ein Tag, an dem nicht irgendwo in der Presse ein Artikel bzw.  im Fernsehen ein Bericht auftaucht, wo sich Deutsche Omas auf den Weg gemacht haben, um in fernen Ländern als Oma Aupair zu arbeiten.

In den meisten Fällen hüten sie Kinder und erledigen Hausarbeiten, genau wie die jungen Aupairs auch. Etwas seltener ist  ihr Einsatz als Gesellschafterin oder Haushüterin. Einziger, aber nicht unwesentlicher Unterschied zu den jungen Aupairs:

Es gibt leider  keinen Lohn und auch keinen Arbeitsvertrag, auch ein bezahlter Sprachkurs ist nicht vorgesehen. Die Vermittlungsagenturen  für Aupair Omas setzen hier ganz auf die Selbstständigkeit der gestandenen Damen, die die Details mit den Familien direkt aushandeln sollen –  und mit ein bischen Glück erhalten sie, neben freier Kost und Logis, dann vielleicht ein wenig Taschengeld oder einen Flugkostenzuschuss. Man sollte deshalb über genügend finanzielle Mittel verfügen, zumal das eigene Zuhause ja auch weiterhin unterhalten werden muss.

Ich gebe zu, auch ich war anfangs außer mir vor Begeisterung von der Idee. Total euphorisch habe ich mich um die Details leider nicht sehr gekümmert und schöpfte auch keinen Verdacht, als der Briefwechsel mit meiner Gastfamilie ins Stocken geriet  und ich auf meine Frage, wie ich denn untergebracht werden würde, keine Antwort bekam. Das ganze Unternehmen wurde dann auch ein ziemliches Desaster….aber okay,

trotz alledem war es eine wichtige Erfahrung in meinem Leben und ich kann allen  zukünftigen Au Pair Omas nur empfehlen: Probiert es aus, aber erwartet am besten absolut nichts! Es ist auf jeden Fall ein Abenteuer und man hat hinterher garantiert was zu erzählen 😉   Aber…bei aller Euphorie:

Augen auf! bei der Wahl

  • Der Gastfamilie
  • Des Gastlandes
  • Der Vermittlungs-Agentur

Während die Vermittlung für die Agenturen ein lohnendes Geschäft zu sein scheint, tragen die Senioren das alleinige Risiko.

Bisher konnte ich 4  Vermittlungsagenturen ausfindig machen, und es werden sicherlich bald noch  mehr werden….

Hier ein kleiner Überblick:

Alle 4 haben gemeinsam, dass bei Aufnahme in die Kartei eine Aufnahmegebühr fällig wird, die sich in der Höhe nur unwesentlich unterscheidet. Nach neuesten Recherchen handelt es sich um einen  Betrag von 35 – 48 Euro/halbjährlich. Das kann sich aber morgen schon wieder geändert haben, da die Agenturen sich da wohl noch nicht so festlegen möchten.

Kommt dann eine Vermittlung zustande, sind für beide Seiten, Gastfamilie und Granny, mehrere Hunnis  fällig, wobei www.womango.at als einzige Agentur die Aufnahmegebühr mit der Vermittlungsgebühr verrechnet.

Eine Besonderheit gibt es bei www.madame-grand-mere.de: Es werden auch Opas vermittelt und alle Gastfamilien sind im Ausland lebende Deutsche. Das hat den angenehmen Vorteil, dass man sich besser verständigen kann.

Außerdem wird bei Madame-Grand-Mere sehr großer Wert darauf gelegt, dass Familie und Aupair so gut wie möglich zusammen passen. Mit sehr großer Sorgfalt werden die Parteien miteinander abgeglichen, sodass kaum noch etwas schiefgehen kann.

Erwähnenswert ist auch, dass Madame-Grand-Mere selbst schon einen Aufenthalt als Aupair Oma erlebt hat und somit über einen eigenen Erfahrungspool verfügt, der bei einer erfolgreichen Vermittlung mit einfließen kann.

Die jüngste Vermittlungsagentur ist www.aupair-senioren.com.  Hier werden ebenfalls auch Opas vermittelt.

Jetzt bin ich total gespannt, ob Sie selbst einen solchen Auslandsaufenthalt noch vor- oder schon  hinter sich haben und würde mich sehr freuen, wenn Sie Ihre Erlebnisse – hier unten im Kommentarfeld – mit mir und anderen teilen :-)))

 

 

 

 

 

 

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41 Antworten auf Der Hype um die Granny Aupairs und was steckt dahinter?

  • Prima, jemand hält den Finger in die eventuelle Vermittlungs-Wunde,
    zeigt Gefahren auf, die es gilt zu umschiffen.
    Wir als Agentur sind dafür dankbar. Gern tauschen wir uns aus mit anderen
    reisefreudigen Damen und Herren, lernen über ihre Kommentare dazu um unseren Service zu verbessern…
    denn er kann ja gar nicht gut genug sein…
    Liebe Ursula Neugebauer,

    über Ihren Artikel habe ich mich sehr gefreut.
    U.a. stellen Sie über uns das positiv in den Vordergrund,
    was wir uns auf die Fahne geschrieben haben “die persönliche, gute Betreuung”.
    Wir streben kein Massengeschäft an, sondern eine Vermittlung mit persönlichem Kontakt, individuellem Austausch, das Berücksichtigen persönlicher Neigungen.
    Unser Focus ist darauf gerichtet, dass keine Seite überfordert wird.
    So lassen wir uns vor der Vermittlung einer Grand-Mère/Grand-Père
    von der Gastfamilie den Tagesablauf, Aufgabengebiet, Stundenzahl des Einsatzes schildern. Was über einen “adäquaten” Einsatz für “Kost und Logis frei” hinaus geht, wird von uns angesprochen und nach dem “monetären Ausgleich” gefragt.
    Wir erbitten Fotos vom Haus/Wohnung, Zimmer/Bad der Grand-Mère und geben uns alle Mühe zu lesen was zwischen den Zeilen steht.
    Auch während des Aufenthaltes im Ausland stehen wir mit unseren vermittelten Senioren in Verbindung und lassen uns berichten wie es läuft.

    Übrigens nehmen wir als gemeinnütziger Verein keine “Aufnahmegebühr”.
    Erst wenn wir “grundsätzlich passende Gastfamilien/Senioren” anbieten, der Vermittlungsvertrag geschlossen wird, sind 50% der gesamten Gebühren fällig.

    Herzlicher Gruß vom schönen Chiemsee

    Kristin Emmerinck von Madame Grand-Mère e.V.

    • Patricia sagt:

      Liebe Ursula,

      ich danke für diesen Beitrag. Als ganz "normale" Au-Pair Agentur verfolge ich die Entwicklung mit den sog. Grannyaupairs von Anfang an mit großer Skepsis. Natürlich habe auch ich mir am Anfang überlegt, ob man so etwas ins Programm aufnehmen könnte, habe mich aber bewusst dagegen entschieden und so haben sich auch die Kollegen im Au-Pair Verband entschieden.

      Wir halten es für irreführend und fast schon unverantwortlich dieses Programm mit dem Wort Au-Pair zu verknüpfen. Au-Pair ist ein seit vielen Jahren klar definiertes Programm das teilweise eigene Visa Bedingungen hat und für Leute bis ca. 30 (in Deutschland nur bis 25 ) ist. Ich halte es für gefährlich, Leute in ein Land zu schicken, in dem sie mit Touristenvisum nicht arbeiten dürfen und sie der Gefahr der illegalen Beschäftigung auszusetzen. Soweit ich das bis jetzt beurteilen kann, bieten die meisten von diesen sogenannten Agenturen nur die Plattform an. Familien  und Bewerber finden sich selsbt, handeln alles selbst aus, reisen auf eigenes Risiko, auch die Visavoraussetzungen sind ihr eigenes Risiko. Es tut mir leid, das ist nicht, was ich als verantwortungsvolle Agentur unter meinem Job verstehe und ich kann es kaum fassen, dass keiner mal dahinter schaut und sich solche Fragen stellt.

      Ich möchte es nicht erleben, wenn eine 70 jährige Dame vom Immigration Officer danach gefragt wird, was sie in den USA machen will und sie antwortet Au-Pair. Ich möchte dann nicht in ihrer Haut stecken.

      Ich kann nur sagen: Vorsicht bei diesen Angeboten, vor allem bei den visapflichtigen Ländern.

      Ich fände es schön, wnen es entsprechende Programme für reifere Menschen gäbe aber es sollte immer alles in einem legalen und sicheren Rahmen geschehen und den sehe ich hier leider noch nicht.

      Patricia Brunner

      munichaupair

       

      • Ursula sagt:

        Hallo Patricia,

        vielen Dank für Ihren Kommentar – genauso ist es!

        Zitat: Ich möchte es nicht erleben, wenn eine 70 jährige Dame vom Immigration Officer danach gefragt wird, was sie in den USA machen will und sie antwortet Au-Pair. Ich möchte dann nicht in ihrer Haut stecken.

        In genau jene o.g. Situation bin ich bei meiner Einreise nach Kanada geraten. Ich kann nur sagen, ich habe Blut und Wasser geschwitzt, als ich von den Officers ins Kreuzverhör genommen wurde. Das Ganze dauerte über eine Stunde und das nach 11-stündigem Flug und mit nur dürftigen Englischkenntnissen.

        Zum Glück hatte ich vorher selbst recherchiert, dass es in Kanada nicht erlaubt ist, als Granny Aupair ohne Visum zu arbeiten. Zum Verhängnis wurde mir dann aber, dass ich kein Rückticket gebucht hatte, weil meine Aufenthaltsdauer noch unsicher war.

        Ich kann nur noch mal betonen, dass es von der Agentur Granny Aupair keinerlei Aufklärung diesbezüglich im Vorfeld gab. Im Gegenteil – die Gründerin der Hamburger Agentur schien es sehr belustigend zu finden – Hauptsache, der Rubel rollt!

        Leider ist in den vergangenen 2 Jahren in Richtung Legalisierung rein gar nichts geschehen! Das wäre jedenfalls sinnvoller, als dieser ständige Presserummel. Aber solange es keinen Kläger gibt, gibt’s auch keinen Richter..

        Lieben Gruß

         

        • Patricia sagt:

          Eine Legalisierung dürfte schwierig sein. Denn hier muss man sich ja jedes einzelne Land anschauen und  untersuchen, unter welchen Voraussetzungen so etwas überhaupt legal wäre in dem betreffenden Land. In Kanada gibt es ja z.Bsp. Live-in Caregiver Programm und junge Leute können unter dem Working Holiday Visa  dort jobben. USA ist ganz schwierig. Das Au-Pair Programm ist dem Department of State unergeordnet und hat ganz strenge Auflagen, das Visum dafür ist ein J1 Visum. US Agenturen benötigen eine langwierige und teure Zulassung müssen viele Auflagen erfüllen. Au-Pairs,  Gastfamilien und Agenturen sind an diesen strengen Rahmen gebunden, der zum Schutz der Au-Pairs aber auch der Gastfamilien und deren Kinder dient.

           Da haben wir dieses Programm auf der einen Seite und auf der anderen Seite wollen ein paar Deutsche "Agenturen" einfach mal so ein paar Leute dort hin schicken- ohne entsprechende Prüfung beider Seiten- ohne Visum- ohne legale Grundlage?

          Natürlich wäre es schön, wenn es Programme dafür gäbe , aber die wird man ähnlich aufziehen müssen, wie die für die jungen Leute. So etwas wird dauern.

          Wir versuchen z.Bsp.schon seit Jahren das Alter für Au-Pairs, die nach Deutschland kommen von unter 25 zumindest auf 27 anzuheben und nicht mal das wird von der Regierung hier umgesetzt.

          Ich finde es ja auch nicht in Ordnung., dass die Damen (und Herren) mit Touristenvisum, ohne Bezahlung einer Familie helfen sollen. Da ist dem Missbrauch doch auch Tür und Tor geöffnet.

          LG

          Patricia

        • elaine sagt:

          Ich war auch bei Granny au pair angemeldet aber als ich zu lange gesucht habe, hat Hansen die Preise ehöht und einen unverschämten gemeinen Brief geschrieben :  sie hätte zuviele Karteilei….für mich ist das Abzocke ..und die Efahrungen sind nicht durchweg positiv, wie sie das unermündlich in der Presse lanciert!

          • Ursula sagt:

            ….Frau Hansen braucht ja auch einen Teil des Geldes, um ihre Anwälte zu bezahlen! Ich hatte meine negativen und der Wahrheit entsprechenden Erfahrungen in einem Forum gepostet und -schwups- kam ein Brief ihres Anwalts mit der Aufforderung, dieses zu unterlassen. Zum Glück aber leben wir in einem Land der freien Meinungsäußerung und ich werde mich auch in Zukunft nicht durch ein solches Geschäftsgebahren "einschüchtern" lassen!

            Aber die Konkurrenz schläft nicht und so gibt es mittlerweile einige Agenturen mit besseren Konditionen, denn die Idee an sich halte ich nach wie vor für gut, solange es auf einer winwin-Situation basiert und niemand ausgenutzt oder abgezockt wird.

            LG

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  • Elfie Janßen-Mikkelsen sagt:

    Liebe Ursula Neugebauer, das ist eine super Idee mit diesem Blog. Ich denke, dass ein Austausch dringend notwendig ist. Ebenso wichtig scheint mir, auch über “gescheiterte” oder vielleicht besser gesagt “schwierige” Vermittlungen zu sprechen, von denen in den Medien nur vage berichtet wird. Sie schreiben mir aus der Seele, liebe Frau Neugebauer!

    Ich bin vor 14 Tagen von meinem Grand mère Abenteuer zurück gekommen. Wenn die Agentur die Verhältnisse nicht in Augenschein nehmen kann, was ja in den meisten Fällen von der Entfernung gar nicht möglich wäre, muss sie sich auf die Angaben der Gastfamilie verlassen.

    Was aber, wenn Vieles einfach nicht stimmt? Wenn die Grand mère bei ihrer Ankunft in der Familie auf ganz andere Bedingungen trifft und von den Angaben, die die Gastfamilie gemacht hat, so ziemlich nichts eintrifft? Eben diese Angaben mich aber bewogen haben, gerade diese Familie auszusuchen und Entscheidungen bei mir herbeigeführt haben, z. B. auf Taschengeld zu verzichten. (Würde ich nieeeeeeeeee wieder machen, bevor man nicht vor Ort ist!)

    Auch bei mir war der Schriftwechsel schleppend und ein nicht aussagekräftiges Bild meines angekündigten Zimmers mit eigenem Bad erhielt ich ein paar Tage vor meiner Abreise. Tolerant, habe ich das der anderen “Kultur” geschuldet.

    Ich blieb Gast in der Familie, um nicht zu sagen “Dienstbote” – auch wenn “you are part of our family” angekündigt wurde. Und wie Sie in Ihrem Blog schreiben, sind die Kosten, die vor Ort auftreten können, nicht unerheblich. Jeder Schwierigkeit zum Trotz versuchte ich als “gestandene Seniorin”, meinen Aufenthalt zu meistern.

    Von geplanten 5 Monaten habe ich 4 Monate in der Familie verbracht. Als Deasaster würde ich meinen Aufenthalt nicht beschreiben, zumal meine “Enkelin” und ich eine sehr gute Zeit hatten. Ich war aber schließlich nicht mehr bereit, mich der Willkür der Mutter auszusetzen und habe Konsequenzen gezogen – ohne aber das Land zu verlassen. Ich konnte inzwischen auf einen Freundeskreis vertrauen, den ich mir wegen der Isolierung in der Familie, aufgebaut hatte.

    Nach 5 Monaten bin ich wie geplant nach Hause zurückgekehrt mit unbeschreiblichen Eindrücken, die ich nicht missen möchte.

    Ich habe mich bei Frau Emmerinck gut aufgehoben gefühlt. Das nächste Mal? würde ich mehr Informationen durch Bilder und eine längere verlässliche Kommunikation mit der Gastfamilie von der Agentur einfordern. Aber Agentur hin oder her – die Hauptperson bleibt die Granny und Grand mère vor Ort – es ist eine Herausforderung, bei der die Agentur nur bedingt helfen kann. Erwähnung sollte aber noch finden, dass ich von Frau Emmerinck volle Unterstützung bekam, als ich den Entschluss fasste, die Familie zu verlassen.

    Die Medienpräsenz der Grannys und Grand mères hat eine Inflation, da stimme ich Ihnen zu. Dass es jetzt schon 4 Agenturen sind, die ein Stück vom Kuchen abhaben wollen, hat mich nicht überrascht. Bei Interesse, sollte FRAU bei der Auswahl der Agentur die Augen aufmachen. Wenn eine Agentur 25 Euro für eine Informationsveranstaltung verlangt und vierteljährliche Zugangsgebühren zu den Angeboten, dann wirft es kein gutes Licht auf diese an sich “gute Sache”.

    Ich habe meinen Entschluss als Grand mère in die Welt hinauszugehen – nicht bereut – im Gegenteil.

    • Ursula sagt:

      Vielen lieben Dank für Ihren Kommentar 😀 Wir scheinen ja wirklich Ähnliches erlebt zu haben und wir sind bei weitem nicht die Einzigen! Ich finde es toll, dass Sie sich einen Freundeskreis aufbauen konnten – denn auch mir hat die soziale Isolation am meisten zu schaffen gemacht. Anderer Kulturkreis hin oder her – ich habe mich oft gefragt: “Wie kann man so mit einem Menschen umgehen?”
      “We keep in touch!” waren die letzten Worte meiner “Gastgeberin” am Flughafen. Ich habe ihr in den letzten 2 Jahren 4mal geschrieben, es kam keine Antwort….traurig…

  • Elfie Janßen-Mikkelsen sagt:

    Ja, auch da kann ich Ihnen zustimmen –
    Ich hatte wirklich ein sehr vertrautes Verhältnis zu meiner 7jährigen “Enkelin”. Ich hätte mir gewünscht, mit ihr in Kontakt zu bleiben. Nach meinem Auszug schickte ich ihr in unregelmäßigen Abständen eine SMS, schon die zweite SMS kam nicht mehr durch. Ich versuche es immer wieder, aber vermutlich hat die Mutter die Nummer geändert. Da frag ich mich, wie so ein kleines Menschenkind damit umgeht, wenn eine Person, zur der sie ein vertrauensvolles Verhältnis aufgebaut hat, sich nicht mehr bei ihr meldet. Vielleicht hätte ich es wissen müssen, dass in diesem Kulturkreis “Kindheit” anders definiert wird. In der Mittelschicht, der die Familie angehört, zählt das Kind als “Prestigeobjekt”. Eine Grand mère war in meiner Familie überhaupt nicht gewünscht, stattdessen eine strenge Gouvernante, die das Kind mit für unseren Kulturkreis fragwürdigen Methoden zu schulischen Bestleistungen bringen sollte. Ich fühle mich von der Mutter hintergangen, hätte ich mein wirkliches “Aufgabenfeld” gekannt, hätte ich mich nie für einen Aufenthalt in dieser Familie entschieden. Ich war übrigens in Ägypten … mögen Sie schreiben, wo Sie gewesen sind? Herzliche Grüße

    • Gina Rihany sagt:

      liebe elfie,Ich habe heute zufaellig deine mail gelesen. ich kann nur sagen: fahrt bloss nicht nach aegypten! ich lebe dort, bin Halb-Aegypterin. Ich kann euch nur sagen, dass man nur eine billige Arbeitskraft sucht, sei  es Nachhilfelehrerin oder Putzfrau. da kommt So eine Gratis- Nanny gerade recht. und hochnaesig behandelt wird man auch noch. und dieser Drill zu schulischen Hoechstleistungen ist ganz normal, alle Kinder kriegen Nachhilfe und die ist sehr teuer. ich bin selbst Lehrerin an einer franzoesischen Schule in Alexandria. dasselbe gilt fuer Putzfrauen. die aegyptischen sind faul,  unzuverlaessig und horrende teuer. du kommst mit den aegyptischen Gepflogenheiten nicht klar , denn hier handelt man nach dem Motto: Friss deinen "Gegner"  zu Mittag, bevor er dich abends verspeist. (hab die aegyptische Redewendung wortwoertlich uebersetzt). Vergiss deine guten deutschen Manieren und deine Hoeflichkeit hier. a propos der unbeantworteten SMSes: Vielleicht hatte die Familie Angst, du als Unglaeubige koenntest das Kind negativ beeinflussen oder eben " der Mohr hat seine Schuldigkeit getan"!

      Als ich for geraumer Zeit  auf der website "kaironetz.de" las, dass aegyptischen Familien deutsche Grannies suchen, hab ich mir gedacht " diese Schlawiner!" und wollte schon Interessenten vor  solchen Angeboten warnen,habe es aber dann doch nicht getan.

      lg

      Gina

  • Ursula sagt:

    Liebe Gina,

    ich danke Dir sehr für diesen Kommentar! Das ist genau der Punkt, der auch mich an dieser ganzen Granny Aupair Geschichte stört. Ich fände es sehr sinnvoll, wenn die zukünftigen Aupair Omas nicht nur eine Adresse im Ausland, sondern auch spezifische Länderkenntnisse – am besten solche, die man nicht in einem Reiseführer nachlesen kann – vermittelt bekämen. 

    Lieben Gruß

    Ursula

  • Antje Edelmann sagt:

    Hallo Ursula,

    als wir den ersten Bericht über AuPair Grannys im Fernsehen gesehen haben, waren wir davon total begeistert. Nach sechs Monaten Suche haben wir schließlich über eine ganz "normale" Website für AuPair Vermittlung jeden Alters unsere Granny gefunden. Die speziellen Vermittler waren uns zu teuer. Ebenso sagte uns das Konzept, dass die Granny für "lau" arbeitet (Kinderbetreuung ist sehr schön, aber auch Arbeit!) nicht zu. Unsere Granny bekommt 400€ im Monat, ganz offiziell als Minijob und wir sind begeistert, ebenso unsere drei Mädels. Unsere Granny fühlt sich bei uns ebenfalls wohl.

    Liebe Grüße, 3MädelsMom

    • Ursula sagt:

      Liebe Antje,

      vielen Dank für Ihren Kommentar und ich freue mich sehr, dass es auch Ausnahmen wie die Ihre gibt! Leider ist die Gründerin der Hamburger Agentur ja überwiegend damit beschäftigt, Ihre Idee zu promoten, anstatt dafür zu sorgen, dass die Granny Aupairs vor Ausbeutung geschützt werden. Wenn die Aupair Grannies sich nicht mehr als illegale Arbeitskräfte wegen fehlender Arbeitserlaubnis im Ausland aufhalten müssten, wäre die Idee nahezu perfekt. In dieser Richtung ist in den vergangenen 2 Jahren leider rein gar nichts passiert :-(

      Liebe Grüße

      Ursula

    • Gloor Doris sagt:

      Liebe Frau Antje Edelmann

      Sie haben zwar schon lange gepostet (2012). Mich würde interessieren, auf welcher Website Sie  Ihr Granny gefunden haben. Für ein kurzes Feedback wäre ich Ihnen sehr verbunden.

      Freundlicher Gruss

      Doris Gloor

       

       

  • Marianne Gabel sagt:

    was hat mich heute morgen nur veranlaßt nach Kritiken zum Thema granny aupair zu suchen?? Eine leise Ahnung in meinem Hinterkopf hat mich zum suchen animiert.

    Ja- ich fand die Idee wunderbar, ich interessiere mich schon lange für einen Granny aupair Ausflug in die weite Welt, bin finanziell Unabhängig und zeitlich ebenfalls. Ich war vor einiger Zeit verblüfft, dass jetzt Mitgliedsbeiträge bei granny-aupair verlangt werden, nur um auf die Seiten zu schauen.

    Ich habe mich bezüglich einer ausgeschriebenen Stelle für ein Projekt als Schneiderin ( bin Designer für Damenoberbekleidung, hatte eine eigene Firma und kann also auch sehr gut nähen ) mit Granny aupair in Verbindung gesetzt. Ich bekam so haarsträubende Antworten, dass ich überlegt habe ob man meine e-mail überhaupt richtig gelesen hat und ob die Dame  über die ausgeschriebenen Stellen informiert war. Der schriftliche Ton war ebenfalls nicht einladend.

    Schade, wirklich schade, aber im grunde ist auch diese Idee zu einer Geldmaschine verkommen. OK, jder muss und möchte etwas verdienen, schon um die Seite auf dem laufenden zu halten, aber Eintrittsgebühr um Gesuche zu sehen ist schon heftig. Werde mich jetzt auf anderen Seiten umschauen.

     

    mit besten Grüßen MG

     

    • Ursula sagt:

      Vielen Dank für Ihren Kommentar!  Das, was Sie schon im Vorfeld mit der Agentur Granny Aupair erlebt haben, entspricht haargenau dem, was andere Frauen mir ebenfalls mitgeteilt haben. Das Vorgehen dieser Agentur wurde mir auch schon von anderen Seiten als ziemlich “rabiat” geschildert., besonders in Bezug auf die Konkurrenz. Man fürchtet wohl das Davonschwimmen der Felle ;-). Im Übrigen ist die Idee gar nicht neu. Es gab auch vor der Granny- Aupair -Zeit schon etablierte Agenturen, die Ältere Personen vermittelt haben.

      Der neueste Werbegag der Agentur sind jetzt die “transparenten Kosten” – für mehrere Hundert Euro darf man dann einen Blick in die Datenbank werfen und ab einer 6-monatigen Mitgliedschaft gibt es sogar eine Kontakt-Garantie! Das heißt, bei einer 3-monatigen Mitgliedschaft darf man NUR gucken. Wow – das haut ja den stärksten Bären um! Wer da  nicht zugreift, ist aber selber schuld;-)

      Es ist vollkommen in Ordnung, wenn mit einer Dienstleistung Geld verdient wird. Nur….es gibt hier keine Dienstleistung. Jedenfalls keine, die dieser Abzocke angemessen wäre!

      So schreibt selbst Granny Aupair in ihren AGB’s:

      2.2. Die Leistung der Agentur Granny Aupair beschränkt sich ausschließlich auf das Kontaktangebot. Die eigentliche Vermittlungsleistung wird durch die registrierten Nutzer von Granny Aupair selber vorgenommen. Die Beteiligten entscheiden sich freiwillig und selbstständig füreinander. Einzelheiten des Aufenthaltes sprechen die Beteiligten untereinander ab, ohne Mitwirkung der Agentur.

      2.3. Die Frauen machen eine private Reise, während der sie anstatt in einem Hotel bei einer Gastfamilie oder im Rahmen eines Projektes wohnen. Die Granny bzw. Familie sind für die individuelle Gestaltung des Aufenthaltes selbst verantwortlich. Bei sozialen oder anderen Projekten müssen die Frauen ggf. für Kost und Logis extra aufkommen.

      2.4. Die Einreise- und Visumbestimmungen sowie die Aufenthaltsbestimmungen des jeweiligen Landes sind von der Gastfamilie und der Granny eigenverantwortlich zu beachten. Die Vermittlung ist keine Arbeitsvermittlung……undsoweiter…

      < <Schade, wirklich schade, aber im Grunde ist auch diese Idee zu einer Geldmaschine verkommen >>  Hier stimme ich Ihnen vollkommen zu.

      Lieben Gruß, viel Erfolg bei der Suche und dass Sie die richtige Entscheidung treffen!
      Ursula

      • elaine sagt:

        Vor allem hansen ist fein raus ,sie muss keine Verantwortung tragen ,denn wenn die Granny sich nicht wohl fühlt, muss sie ihr Rückticket selber bezahlen. Hansen braucht übrigens keine Lohnsteuer etc bezahlen ,sie verdient nur und hat absolut kein risiko

  • helga kuegler sagt:

    eine tolle seite. wenn ich wieder zu haus bin.werde ich ausuehrlich ueber meine erlebnisse als granny schreiben.

    wir haben ja schon laenger kontakt ueber dein damaliges tagebuch. dass mir damals ueber meine soziale einsamkeit ud dass wissen, dass ich nicht die einzige bin die probleme mit iher gastfamilie hat geholfen hat.

    da meine deutsche gastfamilie vorher in aegyptischen laendern ihren aufenthalt hatte, wurde ich meistens wie ein dienstbote behandelt. ich hatte den vorteil schon vorher in australien gewesen zu sein. meine kinder hatten dort work and travel gemacht und war ueber die gepflogenheiten dort oft besser informiert als meine gastfamilie, was die mutter der kinder aergerte.

    es gibt uebrigens eine internetseite http://www.workaway.com, da kostet die mitgliedscaft fuer 2 jahre nur 20 euo und mann muss sich auch um alles selbst kuemmern. aber diese agentur scheibt, dass fut unterkunft und verpflegung 5 stunden arbeit a tag genug seien und 2 tage frei in der woche.und man soll est mal fur 2-3 wochen buchen, da die uebereinstimmung nicht immer gewaehrleistet ist. steht jungen und aeltern leuten offen.

    kennt jemand die internetseite von doris eckmann? sie schrieb das buch tausche luxus gegen rucksack, sehr zu empfehlen. inzwischen finanziert sie ihre weltreisen mit arbeit uber die agentur workaway fuer nur 20 euro mitgliedsbeitrag fuer 2 jahre

    • Ursula sagt:

      Vielen Dank Helga für deinen Kommentar und den guten Tipp mit “Workaway”!

      Ich glaube, das ist für die vielen Suchenden hier sehr interessant!

      LG

  • Elfie sagt:

    Hallo Gina, ich habe gerade deine Anmerkungen zu Ägypten gelesen.  

    Das Verrückte daran ist, dass ich mich kurzfristig für Ägypten entschieden habe, als ich las, dass das 7jährige Mädchen eine deutsch "katholische" Schule besucht. Als ehemalige Religionslehrerin, der immer viel an Ökumene lag, fand ich das so bemerkenswert. Ich hoffte, auf eine kulturell offene Familie zu treffen, aber dem war leider nicht so. Die Schule ist eine sehr renommierte deutsche Schule in Kairo und wurde von den Eltern nur aus Prestigegründen gewählt, schade. 

    Ja, und diesen Ausspruch: friss deinen Gegner zu MIttag, bevon er dich am Abend frisst … leider, leider kann ich das nur bestätigen. Das Miteinander der Ägypter, wie ich es erlebt habe, funktioniert genau so. Das hat mich sehr erschreckt, ohne nach links oder rechts zu schauen (das Autofahren ist da nur ein Beispiel – um im Wortspiel zu bleiben) aber auch in anderen Lebenssitiuationen wird ein unglaublicher Egoismus an den Tag gelegt. Das steht wirklich in keinem Reiseführer und wenn, wird es höflich umschrieben. 

    Herzliche Grüße Elfie

  • susan sagt:

    hallo elfie!

    falls du diesen beitrag liest würde ich mich freuen, wenn du dich mal melden würdest.ich habe dich schon einige zeit gesucht, aber leider vergeblich. Aber da habe ich dich im fernsehen gesehen und habe mich wieder auf die suche gemacht um dich zu finden. kannst dich ja mal melden.da habe ich dich dann über skype gefunden      und war über glücklich. kannst ja mal meine kontaktanfrage beantworten. dann können wir ja auch mal skypen.ok. denn es ist viel passiert in den jahren. Also nur mal melden. Keine scheu ! ich hoffe auf deine antwort. Gruß susan

  • Liebe Damen,

    wie die meisten von Ihnen wissen ist unsere Vermittlungsagentur "Madame Grand-Mère e.V."ein "gemeinnütziger Verein".

    Wir 7 Vorstands- und Beiratsmitglieder arbeiten ohne Entgelt für MGM.

    Das machen wir gern und ich als Gründerin,

    "direkt zuständig für die Suche der passenden Parteien",  liebe mein Projekt und unser Ziel der sozialen Aufgabe ohne den Druck der Profit-Orientierung.

    Natürlich muss auch ein gemeinnütziger Verein finanziert werden und so nehmen wir "bei Angebotsvergabe 50 % unserer Vermittlungsgebühren

    und wenn sich Gastfamilie und Aupair-Senior gefunden haben die zweiten 50 % (insgesamt Euro.200 für unsere Singles/ keine Aufnahmegebühren).

    Erst seit einiger Zeit sind wir mit dem Thema "Visum" für Fern-Vermittlungen konfrontiert.

    Mit diesem "Neuland" haben wir uns an Botschaften und Ministerien gewandt um unser Ziel "Anerkennung der Altersgruppe 50plus als Aupair-Senioren" zu erreichen.

    Diese Mühlen mahlen langsam. Wahrscheinlich muss ich an unsere Kanzlerin direkt schreiben, da Frau Schröder  n o c h  ratlos erschien.

    Wir lassen aber nicht locker.

    Wir möchten aber darauf hinweisen, dass wir sehr eingehend mit unseren Fern-Reise-Damen uns vorher ausgetauscht haben und auf Probleme hingewiesen haben.

    Sicher ist dieses kein Zustand auf Dauer.

    Wir haben übrigens mit Aupair-Agenturen im Ausland diese Vermittlungen arrangiert…schwierig genug.

    Wir sorgen für viel Nähe zu unseren Kunden, trotzdem ist es auch uns schon passiert, dass trotz umfangreicher vorheriger Recherche, die Vermittlung unerfreulich verlief. Fairerhalber muss ich sagen, dass dieses nicht jedesmal ausschließlich an den Gastfamilien lag.

    Liebe Damen, ich begrüsse den Austausch über diesen Blog sehr und möchte Sie bitten diese grundsätzlich tolle Idee, die ja erst seit 2010 besteht, zu unterstützen, Schwächen auch weiterhin zu benennen ohne diese Angebote grundsätzlich niederzumachen.

    Viel Zeit habe ich nicht über meinen "Vermittlungstisch" hinweg zu schauen, aber ich schaue ganz bestimmt mal wieder auf diesem Blog vorbei.

    Herzlicher Gruß

    Kristin Emmerinck

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Diana Storm-Zick sagt:

    Hallo Elfie,

    das find ich ja witzig, Dich jetzt hier zu finden. Ich war nämlich auch in Kontakt mit dieser ägyptischen Familie und überlegte schon, ob das was wär. Dann hab* ich durch einen "dummen" Zufall auf youtube den Bericht über Granny Aupair und Dich gesehen. Hat mich auch sehr erschreckt!

    Hab`mich dann sofort an den PC gesetzt und der Familie abgesagt!

    Es gibt noch eine Agentur, die ich eigentlich nicht so schlecht finde- aupair50plus. Ist nicht so teuer, hat viel Auswahl und habe schon viele nette Kontakte gehabt.

    Ende August werde ich nun für 3 1/2 Monate nach Brasilien gehen. Bin schon sehr gespannt….

    Liebe Grüße

    Diana

    • Elfie Mikkelsen sagt:

      Liebe Diana, wie war es in Brasilien 2014!? War lange nicht mehr auf dieser Plattform und habe heute!!! 2016 erst gelesen, dass du mit "meiner" Familie in Kairo in Kontakt standest. Schade nur um die wirklich zauberhafte Tochter der Familie. Über die Agentur 50+ war ich 2015 bei einer sehr netten Familie in Shanghai,  mit der ich heute noch in Verbindung stehe. Es geht also auch anders. Bin aktuell gerade wieder auf der Suche nach einer Gastfamilie. 50+ gefällt mir sehr gut – Website ist gut aufgebaut – angemessene Kosten – natürlich muss man selbstständig tätig werden. Aber die Inhaber beantworten Fragen innerhalb kürzester Zeit. 

      Liebe Grüße

      Elfie

  • Pingback: Anonymous

  • Zimmermann sagt:

    Hallo, ist zwar schon etwas her, aber wer merkt nicht, dass diese Frau Hansen aus Hambug ihre Finger sehr im PR-Geschäft hat, ihre "Agentur" -irreführende  Bezeichnung erstmal, denn sie hat nur eine Adressliste zu vergeben, und lehnt jede weitere Verantwortung für die Benutzung ab, wie kann sowas nur unbeanstandet weiterbestehen, frage ich mich. Nach Besichtigen der Liste als "Gast" , was damals noch ging, man konnte ja keine Nachrichten verschicken, und sollte wohl mit den Darstellungen der Gastfamilien in eine Mitgliedschaft gelockt werden, wollte man mir genau eine solche andrehen,  in einer e-mail, ich solle doch bitte die Mitgliedsbeiträge bezahlen. Natülich habe ich mich dagegen gewehrt und das am Telefon, wobei ich erst mühsam die Nummer suchen musste. Auf jeden Fall habe ich der Dame am Telefon die Meinung gesagt, wie unseriös ich das finde und sie sollen mich sofort aus ihrer Liste streichen und dass es eine Frechheit sei, den Spiess umzudrehen, nachdem man mit der Info : "unverbindliche Ansicht" zu einem Bestätigungslink, wo es nur um die Bestätigung der e-mail-Addy ging, veranlasst würde, um einem dann eine "Mitgliedschaft" unterzujubeln.

    Das Telefongespräch war unerfreulich und die Dame legte dann auf. Dann kam aber eine e-mail von einem Volontär in der Sache, es habe sich nur um eine "allgemeine" Rundmail gehandelt. Da kann man mal sehen, hätte ich bezahlt, wie versucht wird, die Leute einzuschüchtern.

    Warum legt nicht mal jemand dieser Dame H. ihr schräges Handwerk, die muss ja gut verfilzt sein, wieder schafft sie es, in Deutschlandfunk sogar, das Ding als Supersache darzustellen, in vielen Weiber-Klatschblättern und Revolverblättern Deutschlands kann man die schwülstigen Berichte lesen, und was bekommen die vorgeführten "Vorzeigegrannys" für ihre begeisterten Berichte? eine Einladung zu einem Glas Schampus, Werbung ganz umsonst, lassen die sich wieder mal vereinnahmen, erst zum umsonst arbeiten und dann noch als kostenloser Werbeträger, und merken es nicht mal bzw. finden es auch noch gut, das sollte man mal von einem Herrn verlangen, der würde denen was erzählen, aber wir Frauen sind ja sooo gutmütig. Warum gibt es nicht mehr Berichte von auf die Nase gefallenen mit Visa und anderen Sachen? Wahrscheinlich schämen die sich für ihren Reinfall und wollen es nicht öffentlich an die grosse Glocke hängen, und haben Angst eben vor aggresiven Anwälten und Abmahnungen, schade drum. Und warum drehen die Weiberzeitschriften den Spiess nicht einmal um und suchen "Reingefallene"? mit schlechten Erfahrungen? Wäre sicher auch interessant, ist aber wohl nicht opportun.

    Bekomme ich jetzt auch eine Abmahnung, wenn ich Weiber-Klatschblatt schreibe? Was darf man eigentlich noch schreiben? Der Himmel ist blau, das Wetter ist schön, Herr Lehrer, wir wollen spazierengehn??

    viele Grüsse, eine Leserin

    • Ursula sagt:

      Hallo Frau Zimmermann,

      es ist leider genauso, wie Sie sagen! Der PresseRummel = PR und die damit verbundene Aufmerksamkeitssteuerung und Monetarisierung  ist dieser Dame aus Hamburg wichtiger, als das Wohlergehen der gutgläubigen Grannies!

      Der Mensch tut eben so lange Böses wie man ihn lässt!

      Liebe Grüße

      Ursula

      • Zimmermann sagt:

        Ja,dfanke, dass es manche auch merken, aber was soll man machen gegen die "Verblödungsmedien"? selbst wenn ich hingehe und schreibe einen Brief, mit den ganzen genannten Argumenten, und sende ihn an Deutschlandfunk (gemacht),bekomme ich nichtssagende, allgemein abwimmelnde Antworten, dass bla bla,also man merkt, es geht denen nur um eine "reisserische" Reportage, um mal eine "Power-Oma" vorzustellen, nicht um Realität: Also: Nix glauben!

  • Edith Hanf sagt:

    Hallo,

    ich bin gerade dabei auf privatem Wege Kontakt mit einer Familie aufzubauen, um nach Spanien zu gehen. Danke für die infos, was evtl. passieren könnte… Bin gesoannt, ob es klappt. Am Mittwoch kommt es zu einem Treffen…

    Mit freundlichem Gruß, Edith Hanf

    • Ursula sagt:

      Hallo Frau Hanf,

      ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Glück! Vielleicht mögen Sie mal von Ihren Erlebnissen berichten!

      Würde mich und viele andere hier sehr freuen!

      Herzliche Grüße

  • Hahn Margitta sagt:

    Hallo an alle!

    Bin sehr froh, dasss ich diesesForum entdeckt habe. Ich plane ebenfalls einen granny- au-pair – Aufenthalt. Leider fand ich bis jetzt im Netz nur die bekannten 4 oder 5 Agenturen. Und deren Gebühren ärgern mich gewaltig. Wofür eigentlich? Wenn ich eh alles selber und eigenverantwortlich machen muss. Habe schon überlegt Anzeigen in diversen Tageszeitungen zu schalten, aber jetzt probierre ich es mal mit >workaway<. Danke für den Tipp. 

    • Ursula sagt:

      Liebe Margitta,

      vielen Dank für Deinen Beitrag. Schau mal hier: https://www.checkfelix.com/reiseblog/entdecke-7-moglichkeiten-ohne-geld-um-die-welt-zu-reisen/

      Besonders interessant finde ich die Seite der House Careers für eine Jahresmitgliedschaft von 45 Euro.

      Das ist eher etwas für Menschen, die auch im Ausland eigenständig bleiben wollen und sich nicht so gern von fremden Menschen “gängeln” lassen :-).

      Viel Erfolg und ich freue mich schon auf Deinen Bericht, liebe Grüße

      Ursula

    • Sarah Ritter sagt:

      Guten Tag!

      Mitteilung an alle Granny-au pair Interessierte. Aus Erfahrung möchte ich einiges Wichtiges allen Interessierten nahelegen:

      Was man benötigt: 1. bekanntlich ausreichende finanzielle Mittel, 2.Selbständigkeit, 3.Organisationstalent. 4. psychische Stabilität und Flexibilität, 5. Lernfähigkeit und Ausdrucksfähigkeit, ansonsten findet man sich all zu schnell als Dienstbote und/oder Prellbock wieder…Selbstbewusstsein und klares Urteilsvermögen neben der Liebe zu Kindern und Menschen im Allgemeinen.Ausserdem muss man sich auf Fakes, das heißt ziemlich viele falsche Angaben in den Profilen gefasst machen. Achtung, hier wird gelogen, dass sich die Tische biegen! Mein 2. und letztes Projekt ist das Finale im Granny-Zirkus. War auch sehr neugierig und wollte es  gerne selbst erfahren, wie das dann ist, als Granny. Immerhin ist es lehrreich, wenn man daraus lernen will und nicht daran zerbricht. Auch sollte man rasch die Reissleine ziehen, wenn sich die die Fronten verhärten, was sehr rasch passieren kann. Denn in den meisten Familien (Elternpaaren) ist der "Wurm drin", da kommt eine Granny gerade recht, die die Kohlen vermeintlich aus dem Feuer holt. Ich habe die Erfahrung als langjährige Pädagogin gemacht, dass Probleme heute "ausgelagert", statt behoben werden. Zu anstrengend! Resümee: Verreisen auf Urlaubsbasis und dann eben kürzer ist viel entspannter. Sarah

      • Ursula sagt:

        Liebe Sarah,

        vielen Dank für Deinen wirklich wertvolles Statement. Genauso ist es und entspricht auch meinen gemachten Erfahrungen.

        Du hast es sehr gut auf den Punkt gebracht! Nach meiner letzten Aktion als “Haus- und Gartenfee” auf Mallorca lautete auch mein Resumee: In Zukunft nur noch Urlaub und keine Abhängigkeit mehr von fremden Menschen!!!  Auch genügend Geld in Reserve zu haben, ist sehr wichtig. Ich habe auch diesen Aufenthalt vorzeitig abgebrochen, mietete mir eine gemütliche Ferienwohnung, in der ich dann auch endlich meine Wäsche waschen “durfte” (das war mir bei meinen Gastgebern untersagt), und genoss meine Freiheit :-)

      • Sandra sagt:

        Hallo Sarah,

        Deinem 5-Punkte Plan kann ich nur zustimmen.Psychisch u physisch sollte einen "granny" tatsächlich sein. Wer sich das erste Mal als "granny" bewerben möchte, rate ich zu einer Familie in Deutschland, um erst zu testen, ob die Vorstellung mit dem Anspruch konform geht. Im schlimmsten Fall kann man immer noch vorzeitig ein Rückfahrticket buchen; auf eigene Kosten natürlich.Frau sollte sich wirklich bewusst sein, dass sie alles selbst organisieren muss. Es gibt da keine Hilfestellung.

        Ich selbst bin jetzt das 5. Mal als "granny" unterwegs und kann nur Positives berichten, bis auf eine Gastmutter aus Spanien mit ihren beiden Kindern, die mir bis heute das TG schuldig geblieben ist u ich deshalb auch vorzeitig wieder zurück geflogen bin. Hier wäre es zwingend notwendig endlich mal eine "schwarze Liste" wie bei den airlines einzuführen.Uns "grannys" wäre damit sehr geholfen, denn auf negative Erfahrungen kann ich gut verzichten.  Unabhängig davon bin ich derzeit wieder bei einer sehr sympathischen netten Familie in der franz.Schweiz und fühle mich sehr sehr wohl. Ich werde auch weiterhin genau differenzieren und mich auf dieses spannende Abenteuer einlassen. Es ist ein Unterschied, ob ich nur zwei o drei Wochen Urlaub nehme o in einer Familie integriert bin und so das Land, die Leute und Gepflogenheiten kennen lerne. Kann es trotzdem jedem empfehlen. Sandra

        • Ursula sagt:

          Liebe Sandra,

          es freut mich sehr, dass Du so viel Positives als Aupair-Granny erlebt hast! Glückwunsch!  Dein Vorschlag, sich erstmal in Deutschland als Granny zu bewerben, scheint sinnvoll, wird für die meisten aber nicht sehr reizvoll sein. Ich denke, es geht doch den Grannies in erster Linie darum, in ferne Länder zu reisen und je weiter, umso besser.

          Liebe Grüße und viel Freude noch bei Deinen Projekten, Ursula

           

  • Janette sagt:

    ich finde das unmöglich, dass manche Agenturen hier versuchen ältere Leuten gratis arbeiten zu lassen und dann noch damit Geld verdienen. Wahrscheinlich müssen sie auch noch die Flüge ins ausland selberbezahlen. Unglaublich eigenltich.

    • Ursula sagt:

      Da bin ich ganz Ihrer Meinung!

      Die Idee, Menschen auch in späten Jahren eine sinnvolle Aufgabe zu bieten und diese mit Reisen in ferne Länder zu verbinden, ist im Ansatz gut.

      Doch leider gibt es keine festen Richtlinien. Die Agenturen machen es sich da sehr einfach und nutzen die “Grauzone”. Entstehende Kosten sollen die Grannies mit den Familien direkt aushandeln, es muss sich aber niemand daran halten. In vielen Ländern braucht man auch eine Arbeitserlaubnis. Diese Tatsache wird elegant umschifft, indem die Grannies als Tourist einreisen und sämtliche Risiken und Kosten selbst tragen.

  • Margarita Hahn sagt:

    ja ich würde auch gerne ein paar Monate als granny aupair arbeiten (bevorzugt Südeuropa). Da die wie- Pilze- aus- dem- Boden schießenden Agenturen außer der Adresse einer interessierten Familie nichts bieten (Risiko trägt die Suchende, Verhandlungen mit der potentiellen Gastfamilie führt sie auch selber) sehe ich eigentlich keinen Grund mehrere Hunnis zu bezahlen. Es würde eine Internet-Datenbank mit interessierten Gastfamilien genügen, da alles weitere ja eh von der Bewerberin erledigt werden muss!! Gibt es sowas bereits und wo? Bei meinen sämtlichen Suchanfragen erscheinen immer die diversen Agenturen!!

    Danke für jede hilfreiche Info

    romaha

    • Ursula sagt:

      Hallo Romaha,

      es gibt auf Facebook eine Gruppe, die sich mit Angeboten und Gesuchen beschäftigt. Leider ist die Seite nicht so stark frequentiert, weil es sie noch nicht so lange gibt.

      Am besten weiterhin das Netz durchforsten. Es ist wirklich nicht nötig, eine Agentur einzuschalten.

      Viel Glück und schreib mal, wenn Du was gefunden hast!

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